Review meshmixer Software

Review meshmixer Software

In diesem Beitrag stellen wir die Software Meshmixer vor. Meshmixer dient als vor allem als Hilfsmittel zur Überprüfung von Modellen mit Blick auf Druckbbarkeit und Orientierung im Raum. Die Betrachtung und Veränderungen von Modellen macht insbesondere dann Sinn, wenn man auch UV DLP und DUP 3D Drucker verwendet und Modelle entsprechend nachbearbeiten muss.

  • Meshmixer Übersicht
  • Meshmixer – http://www.meshmixer.com/download.html
  • Software ist kostenfrei
  • Keine Registration nötig
  • Getestete Version 3.5.474
  • Unterstützte Betriebssysteme: Windows, Mac (Linux per WINE eingeschränkt Nutzbar)

Einst als einfaches Werkzeug für 3D-Collagen gestartet, entwickelte sich Meshmixer in den letzten Jahren zur universellen Software für die 3D-Druckvorbereitung. Das Tool ist nicht speziell oder ausschließlich für .stl Dateitypen oder den 3D-Druck bestimmt. Folglich, versetzt es Anwender in die Lage weitere Bearbeitungen am Modell vorzunehmen, wie beispielsweise 3D-Objekte zu erstellen und zu skulptieren.

Hier oben am Beispiel des DruckWege Kalibriermodells gezeigt oder unten

am Beispiel einer Kugel.

Um mit dem Meshmixer .stl Dateien zu bearbeiten, muss man sie importieren und das Ergebnis dann auch wiederum exportieren.

Sehr hilfreich für eine schnelle Formatanpassung ist, dass man aus einer .obj Datei auch eine .stl machen kann. Das Programm kann die Wanddicke eines Objektes erkennen und verändern. Falls ein Modell also nur eine 2D-Wand hat, meldet sich Meshmixer, dass das Modell nicht druckbar ist.

Generell ist das Programm sehr genau, was die Darstellung der Modelle angeht. Beim bearbeiten von .Stl Dateien kann es auch dazu kommen, dass das Mesh, das Grundgerüst des Modells, fehlerhaft ist und somit beim Slicen nicht korrekt zerlegt wird. Solche Fehler lassen sich im Meshmixer sehr leicht erkennen. Jedoch erkennt das Analyse-Tool auch Fehler, die eigentlich gar nicht da sind und schlägt auch gerne vor einen Teil des Modells zu beseitigen.
Blind vertrauen sollte man dem Programm nicht, jedoch ist es in den meisten Fällen erfolgreich und einfach zu bedienen.
Der Plane Cut ist das am meisten verwendete Werkzeug bei uns. Damit lassen sich Modelle zurechtschneiden, oder .stl Dateien, die eigentlich aus mehreren Teilen bestehen wieder in ihre Einzelteile aufspalten.

Aushöhlen von 3D-Modellen

Die Fähigkeit modelle für den SLA Druck auszuhöhlen und mit drainagen zu versehen (es werden sogar Stöpsel für die entstandenen Löcher erzeugt) kann so manches Modell das ansonsten nicht an der Baseplate haftet Druckbar machen.
Modelle die für die Eigentlichen Slicer zu hochaufgelöst sind, lassen sich in Meshmixer per hand anpassen, so dass die Polygonanzahl dramatisch abnimmt. Anschließen können dann auch Nanodlps und Co die auf eingebetteten Prozessoren arbeiten mit den Modellen fertig werden.

Überhänge werden rot gekennzeichnet, man muss dabei aber auch etwas mit der Perspektive spielen, sonst kann man sie auch leicht übersehen.
Eine stärke von Meshmixer ist die Bearbeitung von Stützstrukturen. Das setzen und bearbeiten geht in kaum einen anderem Programm so einfach von der Hand wie in Meshmixer.


Zusammenfassung

Als Fazit kann man festhalten, das Meshmixer zwar nicht das Slicing für den jeweiligen Zieldrucker anbieten kann, dafür die Bearbeitung und Reparatur von Modellen sehr Umfangreich und Nutzerfreundlich sind.

Vorteile

  • Einfache Bedienung
  • Kann große Modelle noch gut Bearbeiten (>100mb)
  • Sehr gute Stützstrukturbearbeitung
  • Hollowing funktioniert sehr zuverlässig

Nachteile:

  • Kann keine GCODES für die gängigen SLA 3D Drucker erzeugen
  • Setzt eine nicht zu alte und nicht zu neue Grafikkarte voraus
  • Funktioniert auf Windows am besten

DruckWege Resins 

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